Ein Fall aus der deutsch-englischen Zusammenarbeit

Hier ein Fall aus der Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Engländern:

Frau Jones, die seit Jahren in Deutschland lebt, arbeitet mit ihrem deutschen Kollegen und dem Team in England an einem Projekt. Da es auf Grund der direkten Formulierungen, die ihr Kollege in seinen Emails an die englische Seite verwendet, schon wiederholt zu Problemen gekommen war, hatten sie sich darauf geeinigt, die Emails vor dem Versenden zunächst durch sie prüfen zu lassen. Auf einen Verbesserungsvorschlag eines englischen Kollegen hin, will der Deutsche in einer Email nun seine Sicht der Dinge verdeutlichen. Als Frau Jones die Emails liest, ist sie sicher, dass die Formulierung ihres deutschen Kollegen von der englischen Seite als so aggressiv aufgefasst werden würde, dass dies zu einem großen Konflikt ausarten könnte. Sie versucht ihrem Kollegen daher zu erklären, wie der Engländer seine Email höchst wahrscheinlich verstehen werde und dass er sie unbedingt umformulieren müsse. Ihren Verbesserungsvorschlag lehnt der Kollege jedoch mit der Begründung ab, dass die Umstände viel zu weich formuliert seien und nicht deutlich werde, worum es ihm eigentlich ginge.

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